Was schon war

Infoabend der Bürgeraktion

Oktober 2006
Vom Main-Post-Mitarbeiter Volker Hensel

„Wissen was da vorgeht“


GELDERSHEIM
„Wir wollen dem Kernkraftwerk Grafenrheinfeld schon über die Schulter schauen.“ Vor allem das neue Zwischenlager ist Peter Möhringer von der Bürgeraktion Müll und Umwelt nicht geheuer. Weshalb nun neue Radioaktivitätsmessgeräte rund um Grafenrheinfeld postiert werden.

„Seit 17 Jahren führen wir nun schon Messungen durch“, berichtete Möhringer im Rahmen einer Informationsveranstaltung der Bürgeraktion in den bis auf den letzten Platz besetzen Geldersheimer Gaden. In dieser Zeit kam es zwar im KKG selbst nicht zu Auffälligkeiten, doch vor allem bei der Verladung der Castoren im Gochsheimer Bahnhof schlugen die Messgeräte aus. „1996 registrierten wir dabei einen Radioaktivitäts-Austritt, der deutlich über dem zulässigen Grenzwert lag“, so Möhringer.

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Infofahrt „Regenerative Energien 2006“

Juli 2006
Diesmal geht es zu „Energiequellen“ in der Rhön


8.30 Uhr ging es mit knapp 40 Interessierten los nach Mitgenfeld, der ersten Station in der Nähe von Bad Brückenau. Der Landwirt Günter Weber erläutert ganz natürlich und authentisch seine Biogasanlage, welche er seit etwa vier Jahren zusammen mit seinem Sohn betreibt. Im Hintergrund der etwa 600 Kubikmeter fassende Biogasbehälter
8.30 Uhr ging es mit knapp 40 Interessierten los nach Mitgenfeld, der ersten Station in der Nähe von Bad Brückenau. Der Landwirt Günter Weber erläutert ganz natürlich und authentisch seine Biogasanlage, welche er seit etwa vier Jahren zusammen mit seinem Sohn betreibt. Im Hintergrund der etwa 600 Kubikmeter fassende Biogasbehälter
Auch die Abwärme wird genutzt und zwar zum Trocknen von Holzhackschnitzel, welche uns auf unserer nächsten Station wieder begegnen werden.
Auch die Abwärme wird genutzt und zwar zum Trocknen von Holzhackschnitzel, welche uns auf unserer nächsten Station wieder begegnen werden.

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AKW abschalten in Grafenrheinfeld und anderswo

September 2002


Im Mai schaltete e.on das AKW Grafenrheinfeld wieder an, obwohl die Ursache des Störfalls vom 2. April noch nicht geklärt war, weil jeder Tag Betriebsausfall e.on 500000 € kosten würde. Dadurch wird bei einer möglichen Wiederholung des Störfalls unser Leben gefährdet.

Wir demonstrieren für das sofortige Abschalten des AKW
e.on diffamiert WissenschaftlerInnen, die in ihren Untersuchungen einen räumlichen Zusammenhang zwischen dem Betrieb von Atomkraftwerken und dem Auftreten von Kinderkrebs zeigen.
Wir demonstrieren für unabhängige Fallkontrollstudien
e.on will in Grafenrheinfeld ein Atommülllager bauen, um den Weiterbetrieb des AKW und damit den eigenen Profit zu sichern. Für uns AnwohnerInnen bedeutet dies noch mehr Radioaktivität, noch mehr Gefährdung …

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